Kompressionen, Bandagen & Orthesen
Kompressionsstrümpfe,
Bandagen & Orthesen
Diese Hilfsmittel helfen als Prävention oder als Therapie Schmerzen zu lindern und Gesundheit zu fördern. Sie können, je nach Ursache, über einen gewissen Zeitraum oder auch dauerhaft zum Einsatz kommen.
Mit Kompressionsstrümpfen durch feines Kompressionsgewebe vitalisieren, schützen und unterstützen!
Mit Bandagen durch elastischen Kompressionsgestrick und Pelotten stabilisieren, aktivieren und entlasten!
Mit Orthesen durch festere Elemente stützen, korrigieren und führen!
Kompressionsstrümpfe
Vorsorge oder Therapie, hier ist der Unterschied:
Zur Vorsorge dient ein Stützstrumpf, bei uns auch als Reisestrumpf oder Vitalstrumpf geführt. Sie helfen zur Vorbeuge gegen schwere, müde Beine und bei langem Stehen oder Sitzen. Durch Ihren leichten Druck auf Beine (kniehoch) unterstützen sie im Büro oder bei Reisen mit Auto, Zug oder Flugzeug die Venentätigkeit und helfen so Reisethrombosen entgegenzuwirken.
Die Krankenkassen übernehmen dafür keine Kosten und sind somit nicht verschreibungsfähig.
Medizinische Kompressionsstrümpfe werden bei Erkrankungen des Venen- und Lymphgefäßsystem oder nach einer Operation getragen. Sie üben einen genau definierten Druck auf die Beine und das Gewebe aus, diese sind in vier Kompressionsklassen eingeteilt. Es gibt verschiedene Ausführungen wie Kniestrümpfe, Schenkelstrümpfe oder auch als Strumpfhose und sind vom Arzt verschreibungsfähig.
Ursachen und Vorerkrankungen
Ursachen können unter anderem vererbte oder altersbedingte Bindegewebsschwäche, veränderter Hormonhaushalt, Übergewicht, sowie ein ungesunder Lebensstil sein. Aber auch bei einer Schwangerschaft wird das Venensystem besonders stark beansprucht und das Wohlbefinden kann durch eine Kompressionsversorgung gesteigert werden.
Häufige Erkrankungen sind Besenreiservarikose, Krampfadern, Venenentzündung, Thrombose und Ulcus cruris (offenes Bein).
Erste Anzeichen für eine mögliche Venenerkrankung sind Schwellungen und Schmerzen in den Beinen, müde /bzw. schwere Beine, Wadenkrämpfe, Schwellungen in der Knöchelregion, unruhige Beine, Spannungsgefühl mit Jucken und Kribbeln oder sichtbar erweiterte Venen an Ober- und Unterschenkeln.
Bandagen
Die Bandagen unterstützen Heilungsprozesse, entlasten Gelenke und beugen Verletzungen vor. So werden sie oft in der Therapie und Rehabilitation bei Verletzungen oder als Prophylaxe beim Sport eingesetzt. Durch ihre Strickart und das elastische Material wird ein fein dosierter Druck auf den Bereich des Gelenks ausgeübt, somit die Durchblutung und der Stoffwechsel gefördert. Die eingearbeiteten Pelotten fangen Druckspitzen auf und stabilisieren das Gelenk in der Bewegung. Dabei bieten sie trotzdem noch möglichst viel Flexibilität und Aktionsfreiheit.
Knöchel verknackst, Achillessehne gereizt, Instabilität im Knie oder Überlastungen im Handgelenk sind einige der bekannten Versorgungsursachen für Bandagen.
Ursachen und Wirkung
Bandagen und Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel und werden bei Beschwerden in den Gelenken und größeren Körperregionen wie z.B. dem Rücken verwendet. Oftmals sind die Schmerzen verursacht durch Überlastungen, Verletzungen, Operationen oder auch Altersbegleiterscheinung. Aber auch als Prävention finden sie ihren Einsatz und helfen durch das enge Anliegen, bzw. umschließen von Gelenken und Körperpartien wieder mobil zu werden oder zu bleiben.
Medizinische Bandagen und Orthesen sind verschreibungsfähige Hilfsmittel und werden bei entsprechender Diagnose und Verordnung vom Arzt zum Großteil von der Krankenkasse übernommen.
Orthesen
Orthesen haben oft eine komplexere Konstruktion aus festeren Materialien. Teilweise verfügen sie auch über straffe Gestrickanteile. Orthesen schränken zugunsten von hoher Stabilität die Aktionsfreiheit mehr ein bis hin zur Ruhigstellung. Damit wird die Region entlastet, lindert Schmerzen und schützt vor Fehlbewegungen, bzw. übernimmt auch korrigierende Funktionen.
Häufige Erkrankungen für Orthesen sind z.B. Hallux-valgus-Probleme, Sprunggelenksverletzungen, Kniearthrose, Hüftgelenksarthrose oder auch Rückenproblematiken, sowie wie ISG – Beschwerden und Tennisarm…
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Häufig gestellte Fragen
Die Kompressionsstrümpfe und Bandagen halten bei richtigem Umgang und Pflege 6 Monate. Danach können die Materialien ermüden und die Kompression nachlassen. Der Arzt entscheidet über die Notwendigkeit einer neuen Verordnung.
Da diese Hilfsmittel meist täglich getragen werden, ist es gerade bei Kompressionsstrümpfen sinnvoll, sich gleich ein Wechselpaar verordnen zu lassen. Das erleichtert die Handhabung und verlängert auch die Haltbarkeit durch Schonung des Materials.
Innerhalb vom 12 Monaten kann man sich 2 Stk./bzw. 2 Paar verordnen lassen.
Bitte beachten Sie die Pflegehinweise in der Gebrauchsanweisung. In der Regel gilt:
- Maschinenwäsche bei max. 40 Grad im Schonwaschgang
- Handwäsche ist auch möglich!
- Kein Weichspüler verwenden, da die enthaltenen Weichmacher schädlich für die Materialien sind.
- Verwenden Sie ein Wäschenetz für Schutz vor Beschädigungen.
- Immer gleich morgens anziehen, da die Beine sonst dicker werden können.
- Handschuhe verwenden und stückchenweise nach oben ziehen, um Materialverletzungen zu vermeiden und eine einseitige Zugbelastung zu verhindern. Ggf. eine Anziehhilfe verwenden.
- Keine fettigen oder ölige Cremes verwenden, diese können das Material angreifen und beim Tragen zum Rutschen des Strumpfes führen
Bei Bedarf kann man sich vom Arzt eine Anziehhilfe verordnen lassen.
Das Rezept kann innerhalb von 28 Tagen eingelöst werden. Danach muss man sich eine neue Verordnung holen.
Grundsätzlich werden die Kompressionsstrümpfe tagsüber kontinuierlich über die verordnete Dauer getragen (mind. 8 Stdn. /Tag)
Nachts auf jeden Fall ausziehen, da es sonst zu Stauungen kommen kann!
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